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Theresianum ist gerettet

Bamberger Spätberufenen-Gymnasium hat neuen Träger

03.11.2017

"Dank der Übernahme der Trägerschaft durch die Caritas-Schulen erhalten junge Menschen auch in Zukunft eine zweite Chance, die Hochschulreife zu erlangen", so Staatsministerin Melanie Huml bei der Vertragsunterzeichnung.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2018 wird die Caritas-Schulen gGmbH aus Würzburg die Trägerschaft für das Theresianum in Bamberg übernehmen.

Zur Vertragsunterzeichnung mit dem bisherigen Träger, dem Orden der Karmeliten, heute Vormittag kam auch Staatsministerin Melanie Huml. Als Landtagsabgeordnete der Region hatte sie sich in den vergangenen Jahren für den Erhalt des Theresianums eingesetzt und zeigte sich angesichts der getroffenen Vereinbarung hocherfreut.

Staatsministerin Melanie Huml sagte:
"Das Theresianum in Bamberg genießt als Spätberufenengymnasium, vor allem aber als eines von bayernweit nur sechs Kollegs, einen besonderen Stellenwert in der nordbayerischen Bildungslandschaft. Deshalb bin ich sehr froh, dass nun eine Lösung für den Erhalt dieser traditionsreichen Schule gefunden werden konnte. Dank der Übernahme der Trägerschaft durch die Caritas-Schulen erhalten junge Menschen auch in Zukunft eine zweite Chance, die Hochschulreife zu erlangen. Das Theresianum hat sich auch durch einen sensiblen Umgang mit seinen Schülern ausgezeichnet und ich glaube, dass die christlich geprägten Caritas-Schulen den besonderen Geist dieser Schule erhalten."


Pressemitteilung der Caritas Würzburg:

Caritas-Schulen gGmbH übernimmt Bamberger Theresianum

Würzburg/Bamberg. Die Würzburger Caritas-Schulen gGmbH übernimmt das Spätberufenengymnasium Theresianum der Karmeliten in Bamberg. Orden und Caritas trafen sich zur Vertragsunterzeichnung und stießen mit der Bayerischen Staatsministerin Melanie Huml auf eine erfolgreiche Zukunft an.

„Wink des Himmels", „Schwere Geburt", „Jubeltag"
- viele Beschreibungen wurden an diesem Tag gefunden, um auszudrücken, wie groß die Freude, wie groß aber auch die Erleichterung darüber ist, dass das „Theresianum" endlich einen neuen Träger gefunden hat. Denn die Bamberger Traditionseinrichtung, die jungen Menschen über den zweiten Bildungsweg die allgemeine Hochschulreife ermöglicht, stand bereits vor dem Aus, als die Karmeliten 2015 verkündet hatten, den Schulbetrieb aufgeben zu müssen. Mit der Caritas-Schulen gGmbH, einer 100-prozentigen Tochter des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg, übernimmt nun Unterfrankens größter privater Schulträger die Einrichtung. „Ein kompetenter Nachfolger", wie Provinzial Pater Peter Schröder bei der Vertragsunterzeichnung in Bamberg betonte, einer, der den Wert dieser Schule erkannt habe.

„Besondere Schulform"
Auch die Bamberger Landtagsabgeordnete Staatsministerin Melanie Huml hob die Besonderheit des Theresianums hervor. „Es geht nicht jeder Schüler den geraden Weg, umso wichtiger ist es, diese besondere Schulform zu erhalten." Sie freue sich sehr, dass die Caritas-Schulen gGmbH die Trägerschaft ab 1. Januar 2018 übernehme. Huml hatte sich in den vergangenen Jahren immer wieder dafür stark gemacht, die Schulschließung abzuwenden und schließlich den Kontakt zur Caritas-Schulen gGmbH gesucht. Andere kirchliche Träger aus der Bamberger Region hatten bereits abgelehnt.

„Jungen Menschen den Weg ebnen"
„Das Theresianum passt gut zum Profil der Caritas-Schulen gGmbH, und wir freuen uns, jungen Menschen auch weiterhin den Weg in eine akademische Laufbahn ebnen zu können", betonte Rudolph Hoffmann, Geschäftsführer der Caritas-Schulen gGmbH. Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg, bezeichnete die Trägerschaft als große Chance – ohne zu verschweigen, dass man durchaus Neuland betrete. Es handle sich zugleich um das erste Gymnasium und die erste Einrichtung außerhalb der Diözese, die man übernehme, so Bieber. Die Entscheidung sei jedoch in enger Absprache mit der Erzdiözese Bamberg gefallen, die ebenfalls froh sei, das Theresianum auch weiterhin in kirchlichen Händen zu wissen. „Es ist keine feindliche Übernahme", scherzte Bieber, „sondern eine fränkische Allianz."

„Zukunft schenken"
„Sie schenken unserer Schule eine Zukunft", bedankte sich Provinzial Pater Peter Schröder im Namen des Ordens, der Lehrer sowie der Schüler bei Rudolph Hoffmann und Domkapitular Clemens Bieber, bevor es zur Vertragsunterzeichnung ging, der auch Bambergs Bürgermeister Dr. Christian Lange, Bezirkstagspräsident von Oberfranken Dr. Günther Denzler und Generalvikar Msgr. Georg Kestel, Erzbistum Bamberg, beiwohnten.





Staatsministerin Melanie Huml, MdL

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